Saints FC

Motto

Wir sind kein Verein. Wir haben keine Statuten, wir haben keine Mitglieder, wir haben kein Organigramm und unsere Hierarchie ist so flach wie die Po-Ebene. Wir sind ein Haufen von Fussballliebhabern, die es geschafft haben, ihren Lebensunterhalt nicht mit Fussball verdienen zu müssen. Wenn wir miteinander reden, fangen unsere Sätze nicht mit "Ja guet, ich meine, i de erschte Halbziit..." an. Richard Reichs Dienstagskolumne in der NZZ gehörte zu unserer Pflichtlektüre. Zürich United besteht heute aus vier Mannschaften. Zürich United Grrrls (die wunderbaren Frauen), Zürich United Youngsters (die Jungen) und in der Ehrenliga bei den älteren Herren: Zürich United White und den Saints F.C.! In den hier folgenden Zeilen soll beschrieben werden, was uns auf und neben dem Platz auszeichnet und charakterisiert. Wer sind wir? Was wollen wir? Was können wir? Unsere rund 80 Spieler und Spielerinnen kommen aus allen vier Himmelsrichtungen. Jeder bringt seine eigenen Essgewohnheiten, seine eigene Religion, seinen eigenen Lieblingsfussballverein und andere Fehler mit. Niemand von uns hat den gleichen Arbeitsweg. Zürich United ist Filmkritiker und Schauspielerin. Mount-Everest-Bezwinger und Kettenraucher. Speed Metal Schlagzeuger und Cellistin. Restauranteröffner und Betreibungsbeamter. Lehrer und Vorlesungsschwänzerin. Archivleichenbestatter und Fernsehjournalist. Kriminologe und Vorbestrafter. Koch und Abstinenzlerin. Selbstständige und Staatsangestellter. Banker und Bankdrücker. Träumer und Macherin. Unser jüngster Spieler ist 17 Jahre jung und frisch verliebt, der älteste ungefähr etwas über 60 und noch immer verheiratet. Es ist nicht so, dass wir sportliche Nieten sind. Im Turnunterricht der Primarschule wurden wir nicht als Letzte in ein Team gewählt. Die meisten von Zürich United erfüllen die Forderung von Gilbert Gress: "Der Spieler muss einen Ball stoppen und einen Pass spielen können. Mehr verlange ich ja gar nicht." Und wenn uns César Luis Menotti gefragt hätte: "Wisst Ihr, was das Einzige ist, was man beim Fussball mitnimmt?" "Die Tasche mit den Tschuttschuhen, Frottétüechli, Shampoo, Wäsche, Zigis – das trägt man mit sich herum. Den Ball probieren wir zu spielen." hätten wir geantwortet. Dem kommen wir von Jahr zu Jahr näher. Wir geben uns in keinem Match kampflos geschlagen, denn wir wollen den Fussball nicht beleidigen. Die Blutgrätsche und noch viel schlimmer den Schwedenkuss aber verachten wir zutiefst. Solche Primitivstdinger lassen wir uns nicht gefallen und wehren uns subito gegen solche Angriffe, die nix mit Fussball zu tun haben. Zürich United kennt den Song "R.e.s.p.e.c.t". Wir kennen ihn so gut, dass wir wissen, dass das Original von Otis Redding und nicht von Aretha Franklin stammt. R.E.S.P.E.C.T. gilt für unsere Mitspieler, die Gegenspieler und die Fehlentscheide der Schiedsrichter. In dieser Reihenfolge. SAINTS F.C. (deeply blue, est.1991) Cuore e Sangu / Islanders of ZÜRICH UNITED PALMARES: Coupe d'Honneur 2012 Cupsieger 00, das Double 2005: CUPSIEGER / MEISTER, CHAMPION der FSFV-EHRENLIGA 2000, 2005 + 2006 (für Ruti R.I.P.), MEISTER 1994 der FSFV-LIGA, CUPSIEGER 2000 der FSFV-LIGA, 3-facher Adlisberg-Cupsieger

  • Gründungsjahr

    1973

  • Meisterschaft

    00

  • Copas

    01

  • Ansprechperson

    Daniel Zeller
    078 823 70 03

    Bruno Spagnol
    079 524 44 34

  • Fotos